Billige Handyverträge

Keine hohen Handyrechnungen mehr

Anbieter generieren Wachstum über teils massive Preiserhöhungen

März 24, 2009

Der Handymarkt scheint ausgeschöpft: Offenbar ist es den Anbietern nicht mehr möglich, mehr Wachstum mittels Neuverträgen zu generieren. Stattdessen erhöhen immer mehr Anbieter ihre Preise, um auch zukünftig positive Zahlen ausweisen zu können.

Als jüngstes Beispiel dient etwa 02: der Anbieter hat kürzlich die Tarife für Verbindungsminuten außerhalb der vertraglich vereinbarten Inklusivminuten von 0,19 Euro auf 0,29 Euro erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 50 Prozent, wie „supportnet.de“ vorrechnet.

Nur ungern offenbaren die Anbieter ihre teilweise massiven Preiserhöhungen: gut verpackt, in einem langfristigen Vertrag versteckt, werden die Kunden ans Unternehmen gebunden und zahlen während dieser Zeit auch jede neue Preisänderung mit. Gefährlich an den über mehrere Jahre abgeschlossenen Kontrakten ist, dass man wichtige Eckpfeiler, wie etwa Kündigungsfrist – und datum, aus den Augen verliert. Verpasst man den Kündigungstermin, verlängert sich die Laufzeit oft automatisch um weitere zwei Jahre.

Wer weiter flexibel auf die Veränderungen des Handymarkts reagieren will, dem sei ein Abschluss bei den Discountanbietern Symio, Klarmobil oder Aldi geraten. Hier ist man im Gegensatz zu den klassischen Anbietern wie T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder O2 nicht an Vertragsmindestlaufzeiten gebunden – zudem profitiert man von sehr preiswerten Tarifen, meist unter 10 Cent pro Minute.

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