Hohe Verluste für Sony Ericsson
Oktober 16, 2009Handyhersteller kämpfen derzeit mit Absatzproblemen, mussten die Finnen von Nokia aufgrund einer Abschreibung von 908 Millionen Euro im dritten Quartal erstmals einen Verlust von 426 Millionen hinnehmen, sieht es auch bei Sony Ericsson schlecht aus. Im vorangegangenen Quartal schloss man bereits mit einem Minus von 213 Millionen Euro ab, während Nokia zu diesem Zeitpunkt noch schwarze Zahlen schrieb. Am Ende des dritten Quartals steht wiederum ein Minus vor der Abschlusssumme, diesmal sind es 164 Millionen Euro. Zum Vergleich: das Vorjahresquartal erbrachte Einbußen von “nur” 25 Millionen. Zur Sanierung wurden insgesamt 455 Millionen Euro Kreditzusagen von den beiden Mutterkonzernen gesichert. 255 Millionen seien davon bereits in Anspruch genommen worden.
An der Spitze des Unternehmens fand zudem ein Machtwechsel statt, der Chefsessel wird nun von Ericssons Bert Nordberg besetzt, er löst Sonys Vertreter Komiyama ab.
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